Content Marketing – Make it easy, make it snackable!

Content Marketing – Make it easy, make it snackable!
Besonders Millennials können und wollen auf ihr Smartphone nicht mehr verzichten. Über 60% der Social Zeit konsumieren User über‘s Smartphone. Jede noch so kleine Pause wird ausgenutzt, um die neusten Updates zu checken. Wieso? Weil wir etwas brauchen, das uns beschäftigt.

Immer wenn wir in der Schlange anstehen, mit der U-Bahn fahren oder in der Bim sitzen, auf den nächsten Termin warten, die Kinder von der Schule abholen – eigentlich immer, wenn wir unterwegs sind. Ein Phänomen auf das Plattformen wie Instagram – mit Insta Stories – oder Snapchat schon längst reagiert haben. Denn die 15-Sekünder sind leicht verdaulich und super easy für kurze Breaks.

Der durchschnittliche mobile User scrollt durch 90 Meter Content am Tag.

Keine Macht der Langeweile - Mobile first

Snack-Inhalte sind daher vor allem für die mobilen Nutzer essenziell. Der durchschnittliche Mobile User scrollt durch 90 Meter Content am Tag. Das sind die User, die leicht zugänglichen, verständlichen und ansprechenden Content wünschen, der ihnen schnell Mehrwert bietet und sie nicht lange ‚aufhält‘. Das bedeutet, dass Unternehmen ihre Inhalte aufmerksamkeitsstark, visuell und emotional aufbereiten müssen

Mobiler Content muss aufmerksamkeitsstark, visuell und emotional aufbereitet sein.

Die Aufmerksamkeitsspanne eines Internetusers liegt bei 8,25 Sekunden – jetzt könnte man klischeehaft sagen: die Aufmerksamkeitsspanne bei einem Goldfisch ist ja höher und ja, das stimmt in dem Fall sogar – sie liegt bei ganzen 9 Sekunden. Tatsächlich hat man aber nur 2,7 Sekunden, um die Aufmerksamkeit eines Betrachters auf sich zu ziehen. Nutzer scannen Informationen nur mehr auf für sie relevanten Inhalte, weswegen sie nur noch Layout, Navigation und visuelle Elemente betrachten. Die Kunst ist es also Content visuell so aufzubereiten, dass in kürzester Zeit relevante Inhalte nicht nur beim Goldfisch, sondern auch beim User ankommen – wie ein Gruß aus der Küche, der Lust auf ein A-la-Carte Menü mit Weinbegleitung macht.

Die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches ist höher als die eines Users.

Snackable Content als Trend – let’s eat and share it!

Im Content Bereich braucht es daher mehr Fast Food – leicht konsumierbare Inhalte, die leicht verdaulich sind. Und genau das ist die Königsdisziplin – in 2,7 Sekunden Aufmerksamkeit, die man erhält, Relevanz, Emotionalität und Branding unterzubringen.

Die größte Chance: Mit guten Freunden teilt man gerne! Denn gute Content Snacks werden von den Usern auch oft in der Online Community geteilt. Der vorrangig visuelle Content bringt Traffic, kann Unterhaltung und/oder informativen Nutzen bieten – schnell konsumierbar muss er sein. Denn oft reicht die Zeit für ein 4-Gänge Menü nicht, weswegen die Freude über gutes Fast-Food umso größer ist.

Mit Snackable Content kann mit komprimierten relevanten Inhalten mit wenig Aufwand der Heißhunger und Wissensdurst gestillt werden, um so dem User Lust auf mehr zu machen.

Fast Food vs. 4-Gänge: Was ist Snackable Content?

Snackable Content, der dem Kunden Mehrwert bietet, bringt Unternehmen auf einfache Art und Weise Aufmerksamkeit. So kann – gut verpackt – in kurzer Zeit Awareness gesteigert, das Image aufpoliert, der Kunde gebunden und Leads und Conversions gesteigert werden.

Natürlich ist die Vorarbeit größer und Kreativität ist gefragt, aber steht einmal Design und Thematik fest, sind die Inhalte schnell produziert. Am besten erschafft man auch noch einen Wiedererkennungswert, z.B. mit einem eigenen Hashtag. Durch die schnelle Produzierbarkeit kann auf aktuelle Ereignisse in Echtzeit eingegangen werden, was Vorteile gegenüber der Konkurrenz bringt.

Snackable Content kann für einzelne Posts erstellt werden oder aber auch für längere größere Kampagnen – nur die Luft darf dabei nicht ausgehen, sonst kann Relevanz schnell in Belanglosigkeit umschwappen.

Die Zielgruppe wird durch mundgerechte Content-Häppchen breiter, die Reichweite größer und das virale Potenzial höher.

Social als Lieferservice für Snackable Content

Welcher Ort wäre wohl besser geeignet für schnelle Snacks als Facebook, Instagram und Co.? Wobei hier Inhalte nicht mehr nur, wie oftmals in den letzten Jahren, als Lückenfüller oder Clickbaits dienen, sondern Usern Mehrwert in Form von Informations- oder Unterhaltungshäppchen bieten. Aber auch auf Blogs und Websites kann diese Form von Infotainment gut funktionieren. Am besten kommen Storys, Boomerangs, Kurzvideos, Spruchgrafiken, Infografiken, Memes und GIFs an. Wie man hierbei gleich erkennt, handelt es sich um Content mit relativ geringem Aufwand. Vor allem können schon vorhandene Inhalte neu verwendet bzw. recycelt werden oder auch einfach angeteasert werden. Übrigens – und da wären wir wieder beim Goldfisch – wird auf Social Media-Kanälen Inhalten, aufgrund der Informationsflut sowie der Kurzlebigkeit dieser, nur 2,7 Sekunden Aufmerksamkeit geschenkt. Auch wenn die Aufmerksamkeitsspanne gering ist, heißt das aber nicht, dass Content ohne viel Inhalt nur lieblos hingeklatscht werden können. Niemand wird sich mit kalten gatschigen Pommes zufriedengeben, wenn er bei der Konkurrenz heiße knusprige, um das gleiche Geld bekommen kann.

Wie so oft gilt auch hier Qualität vor Quantität – vor allem müssen es authentische Botschaften sein, die zur Branche passen.