Digitalisierung im Unternehmen - Step by Step zur digitalen Transformierung

Digitalisierung im Unternehmen - Step by Step zur digitalen Transformierung
Der technologische Wandel stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen und vor allem vor Unsicherheiten. Die Digitalisierung wird als Allheilmittel präsentiert, die höhere Effizienz, mehr Geld, Wettbewerbsfähigkeit und im besten Fall weniger Arbeit versprechen. Jedoch wird das „digital werden“ immer nur im Zusammenhang mit digitaler Technik gepredigt – diese allein macht ein Unternehmen jedoch nicht innovativ und effizient. Wir zeigen, welche Puzzleteile für die digitale Transformation wirklich notwendig sind!

Dass Unternehmen ein hohes Bewusstsein für die Digitalisierung haben, zeigt sich daran, dass nur 23% der Unternehmen keinen Bedarf zur Digitalisierung sehen – 35% davon sind kleine Unternehmen. Für eine erfolgreiche Digitalisierung gibt es keine Roadmap, die abgefahren werden kann, vielmehr sind es Hebel, die getätigt werden müssen, um erfolgreich Veränderungen vorzunehmen zu können.

Für langfristige Zielen an einem Strang ziehen!

Digitalisierung ist kein Trend, den man schnell mal umsetzen kann. Zuerst muss mal ein langfristiges Ziel, eine digitale Vision für die Transformation her. Denn ohne Ziele keine erfolgreiche Digitalisierung. Nur, wenn man groß denkt, erkennbare Trends und mögliche Potenziale miteinbezieht und Ziele steckt, die für das gesamte Unternehmen verständlich und greifbar sind und im besten Fall direkt vom Chef vorgelebt wird, kann der Grundstein gelegt werden.

88% der Unternehmen sehen die Digitalisierung von Geschäftsprozessen als Chance, weil diese die Kundenzufriedenheit steigert.

Keine Angst vor dem Change!

Digitalisierung ist immer mit Veränderungen verbunden. Alles muss hinterfragt und angepasst werden – vom Kerngeschäft bis zu bestehenden Geschäftsmodellen. Der Kunde muss dabei immer im Mittelpunkt stehen, denn dieser bestimmt die zukünftige Ausrichtung des Geschäftsmodells. Veränderung bedeutet aber nicht immer Schlechtes – ganz im Gegenteil kann Veränderung neue Sichtweisen hervorbringen und neue Marktzugänge erschließen.


Strategy first!

Um die oben genannte Vision erreichen zu können, ist es wichtig eine ganzheitliche Strategie aufzubauen. Entlang dieser ist es unerlässlich Ziele zu konkretisieren und Meilensteine sowie KPIs zu definieren – einerseits für das gesamte Unternehmen, andererseits für alle einzelnen Unternehmensbereiche. Nur so können alle Bereiche aktiv miteingebunden werden und erkennen, welchen Beitrag sie zum digitalen Unternehmen leisten.


Strategy is King, Brand the Kingdom!

Viele Unternehmen sehen zwar das Ziel ‚digitaler‘ zu werden, übersehen dabei aber, dass sie am Weg in die Digitalisierung ihrer Brand treu bleiben müssen bzw. sie neu aufladen oder erweitern müssen. Doch besonders im digitalen Zeitalter müssen Organisationen (!) ihre Brand aufladen und Kunden sowie Mitarbeitern komplett neue und vielseitige Berührungspunkte mit ihren Werten und ihrem WHY bieten. Denn die digitalisierte Welt birgt nicht nur die Chance für echte Brand-Ambassadors, Communities und skalierte Expansion. Vielmehr birgt sie auch die große Gefahr in sich entlarvt zu werden, intransparent zu wirken und damit von den eigenen Mitarbeitern und Kunden vorgeführt zu werden. Denn wer im digitalen Zeitalter nicht stringent, selbstähnlich aus seiner Marke heraus agiert und kommuniziert, wird am Ende auch scheitern, wenn alle technologischen Hausaufgaben erledigt sind.

Wer seine Brand nicht als Teil des Prozesses sieht, wird Kunden und Mitarbeiter nicht überzeugen können.

Mit Relevanz zum Ziel

Neue Tools? Her damit! Doch bevor das hundertste unbrauchbare Tool zugelegt wird, sollten zuerst Prozesse dynamischer gestaltet und dann falls nötig mit geeigneten Tools unterstützt werden. Unternehmen können dadurch flexibler werden und sich an den Markt und den Erwartungen der Kunden schneller anpassen. Durch Tools kann die steigende Komplexität durch Transparenz beherrscht werden. Jedoch kommen durch viele Tracking-Tools zu den bestehenden Kennzahlen noch mehr dazu. Zu viele Zahlen lassen jedoch oftmals keine validen Aussagen über den Unternehmenserfolg zu. Weniger ist in dem Fall mehr – und vor allem aussagekräftiger. Aus dem Grund ist es wichtig, wenige, aber relevante KPIs ausfindig zu machen, die die wichtigsten Unternehmensziele reflektieren.

Zwei von drei Unternehmen sind nicht mehr in der Lage, wichtige Kundenanforderungen zu erfüllen, weil sie in puncto Digitalisierung hinterherhinken.

Transformation ist ein Prozess!

Wie man erkennt, ist die digitale Transformation keine Checklist, die man schnell mal abarbeiten kann, sondern ein Prozess, der alles andere als linear verläuft. Die Umsetzung braucht eine gute Grundlage in Form von Vorbereitung und definierten Maßnahmen – nur dann kann die ganzheitliche Digitalisierung im Unternehmen realisiert werden.